Welche Kompetenzen brauchen wir in einer sich rasant wandelnden Welt? Und was macht dabei das genuin Menschliche aus, das keine Maschine ersetzen kann? Wie lässt sich in Schule und Ausbildung eine Lernkultur schaffen, die das Denk- und Urteilsvermögen stärkt, Kreativität und Weltvertrauen fördert, gerechte Zugänglichkeit sicherstellt und Geist und Hand produktiv zusammenführt – gerade um uns im Kontext künstlicher Intelligenz handlungsfähig zu erhalten? – Dieses dritte und letzte Podium des Festivals widmet sich der so wichtigen Frage der Bildung und lotet mit leidenschaftlichen Praktiker:innen und Expert:innen Möglichkeiten aus, wie ein System ausschauen könnte, das keine Absolvent*innen, sondern „Originale“ ins Leben entlässt.
Wir diskutieren mit Mirjam Zadoff, Ulrike Schmidt-Zachl, Gregor Örley, Monika Abendstein und Lukas Kummer.
Die Podiumgespräche beginnen nicht mit Argumenten, sondern mit einem künstlerischen Moment: Ein Text, ein Bild oder ein Klang eröffnet den Raum – leise, konzentriert, vielleicht überraschend. Diese Interventionen sollen eine Einladung zum Innehalten, zum Zuhören, zum Mit- und Weiterdenken sein. Dann beginnt das Gespräch. Dort treffen unterschiedliche Zugänge aufeinander: Menschen mit Erfahrung und Menschen mit Fragen, Praktiker:innen und Suchende, Perspektiven, die sich ergänzen, widersprechen und weiterführen. Abseits fertiger Antworten wollen sie offen, manchmal tastend, wo nötig fokussiert sein – aber immer getragen von der Überzeugung, dass neue Ideen dort entstehen, wo unterschiedliche Stimmen zusammenwirken.
